Rechtliche Grundlagen für die 24 Stunden Betreuung

Die rechtliche Grundlage für die Entsendung von osteuropäischen Arbeitskräften ist die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU. Aufgrund der Dienstleistungsfreiheit ist es möglich, daß osteuropäische Dienstleistungsunternehmen, ganz legal, Aufträge in Deutschland annehmen und ausführen können.

Es bestehen 2 Möglichkeiten zur Sozialversicherung:

1. Das Pflegepersonal ist im Herkunftsland der Agentur sozialversicherungspflichtig beschäftigt, die ausländische Agentur ist der Arbeitgeber und trägt alle gesetzmäßigen Abgaben (Steuern, Versicherungen, Sozialabgaben). Es entsteht ein Beschäftigungsverhältnis der deutschen Familie direkt mit der ausländischen Agentur. Jede Pflegekraft kommt mit dem Formular A 1 (früher E 101) was ihre legale Anstellung im Herkunftsland bestätigt und die Tätigkeit in Deutschland erlaubt.

2. Die Betreuungskräfte sind über das deutsche Sozialversicherungssytem versichert. In diesem Fall benötigt man kein A 1 Formular. Die Betreuungskräfte verfügen über eine deutsche gesetzliche Kranken-und Rentenversicherung, wie all die gesetzlich versicherten Arbeitnehmer in Deutschland und bekommen dementsprechend eine deutsche Krankenversicherungskarte.

Seit dem 1. Januar 2015 ist der gesetzliche Mindestlohn, auch für Arbeitskräfte die über ausländische Firmen in Deutschland Dienstleistungen erbringen, verbindlich. Natürlich wird der gesetzliche Mindestlohn, auch bei der Entlohnung unserer Betreuungskräften, berücksichtigt !

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung, wir bitten um Kontakt.